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Liebe Geschwister und Freunde, Friede
von Gott, dem Vater und Jesus Christus, unserem Herrn!
Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein? Wir danken
Gott, das wir auch den letzten Sommer gut überstanden
haben, insbesondere weil der August in diesem Jahr nicht
so warm war wie in den vergangenen Jahren. Ich
persönlich kann die Hitze nicht ab, aber in diesem Jahr
hat unser Herr mich besonders gesegnet, da wir nur zwei
Monate richtig Sommer gehabt haben, sonst sind es immer
mindestens vier Monate. In diesem Sommer hatten wir das
erste Mal eine Gemeinde-Freizeit; es war besonders schön
für uns und die Familie Carini.
Dank Gott unserem Herrn habe ich
wieder die Genehmigung für die Evangelisation von
September bis Dezember erhalten. Das ist ein großer
Segen, da zurzeit ein großer Einfluss von der
katholischen Kirche ausgeht. Der Papst Benedict XVI hat
allen Bischöfen Mut gemacht: „Wir haben unsere
schwierige Zeit überwunden dank der großen
Medienpräsenz.“ Auch in der Politik hat die katholische
Kirche damit begonnen ihren Einfluss auszudehnen.
Langfristig kann es eine schwierige
Zeit für evangelische Gemeinden werden. Wir haben
bereits das ganze neue Kirchenjahr geplant, wie wir Gott
am besten dienen, loben, preisen und für IHN gute Zeugen
sein können. Gemeinsam mit Nicola Martella wurde ein
neuer Hauskreis in Rom gegründet, und zwar in der
Gegend, in der ich zuletzt gewohnt habe. Dieser
Hauskreis wird der missionarische Hauskreis genannt,
weil es unser Wunsch ist, auch in dieser Gegend eine
Gemeinde Jesu zu gründen. Der Wunsch kam von der Familie
Frascaro, die uns seit einiger Zeit in Tivoli mit ihren
Gaben hilft, die Gemeinde zu bauen. Stefan macht ein
Praktikum bei uns , um im Predigen Erfahrung zu sammeln,
der ältere Sohn macht Kinderarbeit.
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Familie
Berretta |
Familie
Frascaro |
Dann haben wir auch die Familie Berretta,
die bei uns mitarbeitet; Nicola, der Mann, beim Predigen
und Diana, seine Frau, die bei der Frauenarbeit
mitwirkt. Diese beiden Familien sind Kontakte von Nicola
Martella und mir. Sie sind Mitglieder der Gemeinde in
Finocchio (Rom), die Nicola Martella gegründet hat, und
in der ich lange mitgearbeitet habe. Beide Familien
haben ein Herz für die Ausbreitung des Evangeliums und
das Wachstum der Gemeinde Jesu Christi, denn sie nehmen
eine doppelte Belastung auf sich, da die Entfernung
zwischen ihrer Wohnung und der Gemeinde 30 bzw. 40
Kilometer beträgt. Dankt Gott mit uns, dass Er sie an
meine Seite gegeben hat, denn sie sind für mich und die
Gemeinde in Tivoli eine gute Unterstützung, ein echter
Schatz.
Meine persönliche Evangelisation
läuft sehr gut, besonders die Kontakte zu den älteren
Menschen. Sergio, ein alter Mann, mit dem ich schon oft
Gespräche geführt habe, hat noch vor einem Jahr ständig
kritisiert, wenn ich ihm mit Worten und Aussagen aus der
Bibel geantwortet habe. In der letzten Zeit kommt er
immer häufiger, um sich einen Rat zu holen oder Fragen
zu stellen, da es ihm wichtig geworden ist was die Bibel
zu verschiedensten Themen sagt und er die Bücher, die er
liest, besser verstehen will.
Als ich in Tivoli mit der
Evangelisation begonnen hatte, waren Enneo und Eranio
sehr skeptisch mir gegenüber. Einmal traf ich Sie 5 km
vor Tivoli und bot ihnen an, mit mir zu fahren,
woraufhin Eranio sagte, dass es besser sei mit dem Bus
zu fahren als mit mir, weil ich evangelisch bin. Doch in
letzter Zeit sind beide sehr nett zu mir und wollen
wissen, warum ich so anders bin als andere „religiöse
Menschen“; ich evangelisiere auf der Straße und spreche
mit den Menschen, außerdem kann man alles mit mir
besprechen, während andere immer weglaufen, speziell die
katholischen Priester, die nie auf die Straße gehen.
Dank Gott konnte ich antworten, dass mir die Menschen am
Herzen liegen und viele kommen nicht in die Gemeinde.
Ich folge meinem HERRN, Jesus, denn wie er auf die
Menschen zugegangen ist, so versuche ich es auch zu
machen, wie ein guter Hirte es auch mit seinen Schafen
macht. Seitdem bin ich ihr Freund geworden, Eranio half
mir vor kurzem sogar, einen Tisch für die Evangelisation
aufzubauen.
Enneo
und Eranio
Bitte betet weiter für den Saal. Zurzeit
haben wir drei rumänische Familien, die sich uns
angeschlossen haben, um auch unter den Rumänen zu
evangelisieren, die hier wohnen. Bitte betet für den
Frauenkreis, den Männerkreis und für alle unsere
Kontakte, speziell für Bianca, weil sie aufgrund ihres
Glaubens Probleme mit ihrem Ehemann hat.
Besonderen Dank von ganzem Herzen
an alle, die Ihr mich mit euren Gaben unterstützt.
Euer Antonio Gaeta
► URL: http://www.italmission.altervista.org/Gaet/RB2005-09.htm |