«Der Glaube, der denkt» - «die Herausforderung in unserer Zeit annehmen»

Italien braucht Mission: Mission ist vielseitig

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Neues von F.A. Gaeta
 
 

RUNDBRIEF 35 (SEPTEMBER 2005)

 

Liebe Geschwister und Freunde, Friede von Gott, dem Vater und Jesus Christus, unserem Herrn! Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein? Wir danken Gott, das wir auch den letzten Sommer gut überstanden haben, insbesondere weil der August in diesem Jahr nicht so warm war wie in den vergangenen Jahren. Ich persönlich kann die Hitze nicht ab, aber in diesem Jahr hat unser Herr mich besonders gesegnet, da wir nur zwei Monate richtig Sommer gehabt haben, sonst sind es immer mindestens vier Monate. In diesem Sommer hatten wir das erste Mal eine Gemeinde-Freizeit; es war besonders schön für uns und die Familie Carini.

     Dank Gott unserem Herrn habe ich wieder die Genehmigung für die Evangelisation von September bis Dezember erhalten. Das ist ein großer Segen, da zurzeit ein großer Einfluss von der katholischen Kirche ausgeht. Der Papst Benedict XVI hat allen Bischöfen Mut gemacht: „Wir haben unsere schwierige Zeit überwunden dank der großen Medienpräsenz.“ Auch in der Politik hat die katholische Kirche damit begonnen ihren Einfluss auszudehnen.

     Langfristig kann es eine schwierige Zeit für evangelische Gemeinden werden. Wir haben bereits das ganze neue Kirchenjahr geplant, wie wir Gott am besten dienen, loben, preisen und für IHN gute Zeugen sein können. Gemeinsam mit Nicola Martella wurde ein neuer Hauskreis in Rom gegründet, und zwar in der Gegend, in der ich zuletzt gewohnt habe. Dieser Hauskreis wird der missionarische Hauskreis genannt, weil es unser Wunsch ist, auch in dieser Gegend eine Gemeinde Jesu zu gründen. Der Wunsch kam von der Familie Frascaro, die uns seit einiger Zeit in Tivoli mit ihren Gaben hilft, die Gemeinde zu bauen. Stefan macht ein Praktikum bei uns , um im Predigen Erfahrung zu sammeln, der ältere Sohn macht Kinderarbeit.

 

Familie Berretta

Familie Frascaro

 

Dann haben wir auch die Familie Berretta, die bei uns mitarbeitet; Nicola, der Mann, beim Predigen und Diana, seine Frau, die bei der Frauenarbeit mitwirkt. Diese beiden Familien sind Kontakte von Nicola Martella und mir. Sie sind Mitglieder der Gemeinde in Finocchio (Rom), die Nicola Martella gegründet hat, und in der ich lange mitgearbeitet habe. Beide Familien haben ein Herz für die Ausbreitung des Evangeliums und das Wachstum der Gemeinde Jesu Christi, denn sie nehmen eine doppelte Belastung auf sich, da die Entfernung zwischen ihrer Wohnung und der Gemeinde 30 bzw. 40 Kilometer beträgt. Dankt Gott mit uns, dass Er sie an meine Seite gegeben hat, denn sie sind für mich und die Gemeinde in Tivoli eine gute Unterstützung, ein echter Schatz.

     Meine persönliche Evangelisation läuft sehr gut, besonders die Kontakte zu den älteren Menschen. Sergio, ein alter Mann, mit dem ich schon oft Gespräche geführt habe, hat noch vor einem Jahr ständig kritisiert, wenn ich ihm mit Worten und Aussagen aus der Bibel geantwortet habe. In der letzten Zeit kommt er immer häufiger, um sich einen Rat zu holen oder Fragen zu stellen, da es ihm wichtig geworden ist was die Bibel zu verschiedensten Themen sagt und er die Bücher, die er liest, besser verstehen will.

     Als ich in Tivoli mit der Evangelisation begonnen hatte, waren Enneo und Eranio sehr skeptisch mir gegenüber. Einmal traf ich Sie 5 km vor Tivoli und bot ihnen an, mit mir zu fahren, woraufhin Eranio sagte, dass es besser sei mit dem Bus zu fahren als mit mir, weil ich evangelisch bin. Doch in letzter Zeit sind beide sehr nett zu mir und wollen wissen, warum ich so anders bin als andere „religiöse Menschen“; ich evangelisiere auf der Straße und spreche mit den Menschen, außerdem kann man alles mit mir besprechen, während andere immer weglaufen, speziell die katholischen Priester, die nie auf die Straße gehen. Dank Gott konnte ich antworten, dass mir die Menschen am Herzen liegen und viele kommen nicht in die Gemeinde. Ich folge meinem HERRN, Jesus, denn wie er auf die Menschen zugegangen ist, so versuche ich es auch zu machen, wie ein guter Hirte es auch mit seinen Schafen macht. Seitdem bin ich ihr Freund geworden, Eranio half mir vor kurzem sogar, einen Tisch für die Evangelisation aufzubauen.

 Enneo und Eranio

 

Bitte betet weiter für den Saal. Zurzeit haben wir drei rumänische Familien, die sich uns angeschlossen haben, um auch unter den Rumänen zu evangelisieren, die hier wohnen. Bitte betet für den Frauenkreis, den Männerkreis und für alle unsere Kontakte, speziell für Bianca, weil sie aufgrund ihres Glaubens Probleme mit ihrem Ehemann hat. 

     Besonderen Dank von ganzem Herzen an alle, die Ihr mich mit euren Gaben unterstützt.

Euer Antonio Gaeta

 

► URL: http://www.italmission.altervista.org/Gaet/RB2005-09.htm

 

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