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Italien braucht Mission: Mission ist vielseitig

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Neues von F.A. Gaeta
 
 

RUNDBRIEF 41 (SEPTEMBER 2007)

 

Liebe Geschwister und Freunde!

     Nach langer Zeit melde ich mich wieder zurück aus Tivoli; Gnade sei mit euch und Frieden von Gott, unserem Vater und von Jesus Christus, unserem Heiland.

     Meine Zeit in Deutschland war sehr schön und ich möchte mich noch einmal bei allen bedanken, die mich eingeladen haben, um über meinen Dienst hier in Tivoli zu berichten. Auch möchte ich mich bei allen für die Liebe und Zuneigung, die ihr mir erwiesen habt, bedanken.

     Nach diesem langen, sehr trockenen Sommer sind hier in Tivoli inzwischen alle aus den Ferien zurückgekehrt. Hier im Gebiet von Rom hat es seit Ende Februar nicht mehr richtig geregnet, die Temperaturen erreichen immer noch 30° Celsius. Wie die meisten von euch wissen, sind die italienischen Städte im Sommer fast ohne Italiener, zurück bleiben ältere Menschen und Touristen.

     Daher danke ich unserem Gott für den Gebetskreis mit den rumänischen Geschwistern in dieser Zeit, denn sie sind nicht in den Urlaub gefahren.

     Zurzeit bereiten wir das neue Kirchenjahr vor, um hier an diesem Platz, an den ER uns gestellt hat, Zeugen für das Evangelium sein zu können. Bitte betet für Nicola und mich, damit wir Weisheit bei der Planung haben. Wir haben schon 5.000 neue Traktate drucken lassen, mit denen wir die Menschen erreichen wollen, um ihnen die Gute Nachricht von Jesus Christus, unserem einzigen Retter weiterzusagen (Apg. 4,12: «In keinem anderen ist das Heil, auch ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir gerettet werden sollen»).

     Ich danke Gott, dass ich wieder bis zum 31.12.07 die Erlaubnis zur Straßenevangelisation bekommen habe. Bitte betet weiter für mich, denn durch mein Zeugnis für Jesus Christus sind jetzt auch die Zeugen Jehovas wach geworden. Vor einiger Zeit haben die Zeugen Jehovas ihren Stand ca. 500 m entfernt von mir aufgebaut, nun aber stehen sie an den Tagen, an denen ich nicht da bin, an meiner Stelle. Die Menschen werden dadurch sehr verwirrt, denn wenn ich dann wieder meinen Platz eingenommen habe, kommen sie zu mir und fragen, ob ich nun Hilfe bekommen hätte. Viele Menschen glauben nun, dass die Zeugen Jehovas zu mir gehören!!!

     Paulus schreibt im Philipperbrief 1,14: «...und viele Brüder haben durch meine Gefangenschaft Zuversicht im Herrn gewonnen und sind um so kühner geworden, Gottes Wort ohne Scheu zu verkünden». Nur leider sind hier die falschen Brüder wach geworden, darum benötige ich umso mehr eure Gebete.

     Schließt auch die Frauenkreise in eure Gebete mit ein, den die Frauen regelmäßig besuchen, doch leider haben sie noch keine Entscheidung getroffen. Denkt auch an Daniela, die im Hauskreis von Sandro und Anna Rita gerne das Wort Gottes hört, aber sich letztlich noch nicht entschieden hat. Außerdem auch an Raimondo und seine Frau, damit sie auch noch in diesem Jahr die Rettung annehmen können. Auch Franco, der Mann von Bianca benötigt dringend eure Unterstützung. Er hat ständig Beschwerden mit dem Rücken und kann nur 4 Stunden am Tag arbeiten. Die Ärzte wollen ihn operieren, aber er verweigert das. Betet, damit er sich Jesus zuwenden und Ihm vertrauen kann. Ab November beginnt Sandro eine Umschulung; auch er, seine Frau und die drei Kinder brauchen euer Gebet dafür.

     Betet bitte für die benötigten Räumlichkeiten, die wir immer noch suchen. Leider reicht unser Geld nicht, um hier in Tivoli eine Garage zu kaufen. Unterstützung erhalten wir durch einen Architekt, den ich über meinen Sport kennen gelernt habe. Er will nun auch einen Saal (Garage) für uns suchen. Bitte betet, dass uns auch andere Geschwister zu Hilfe kommen, um in dieser schwierigen Situation eine Lösung zu finden.

     Unterstützt auch die rumänischen Geschwister mit eurer Fürbitte. Am letzten Donnerstag vor unserem Gebetstreffen hat ein junger Mann namens Adriano sein Leben in Jesu Hände gegeben. Es war wieder eine große Freude, zu sehen, wie Jesus Menschen zu sich ruft. Für mich ist es sehr wertvoll, dass Jesus diese rumänischen Geschwister an meine Seite gestellt hat. Mit ihnen darf ich erleben, dass sie nicht nur im Privatleben hart arbeiten sondern sich auch sehr für die Sache Jesu einsetzen.

     Friede an euch alle und Liebe im Glauben von Gott, dem Vater und unserem Herrn Jesus Christus.

 

     Euer Antonio Gaeta

 

► URL: http://www.italmission.altervista.org/Gaet/RB2007-09.htm

 

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