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Italien braucht Mission: Mission ist vielseitig

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Neues von F.A. Gaeta
 
 

RUNDBRIEF 43 (APRIL 2008)

 

Liebe Geschwister und Freunde!

    Die ersten drei Monate mit unserem neuen Versammlungssaal sind so schnell vergangen, unsere Freude darüber ist immer noch groß. Leider gibt es noch einen Wermutstropfen mit unserem Saal, denn wir haben immer noch kein fließend Wasser. Vor über 3 Monaten haben wir schon einen Antrag auf einen Wasserzähler gestellt, jedoch bis jetzt vergeblich. Es ist nur eine Arbeit von 10 Minuten, aber hier in Rom braucht man auch im Jahre 2008 noch Monate dazu, um das zu erledigen. Ich mag euch gar nicht erzählen, wie oft ich schon bei den Behörden vorgesprochen habe, jedes Mal bekam ich etwas anderes zu hören. Aber leider läuft das hier so in Italien, daher gibt es auch die “Müllprobleme”.

     Um unseren Gott zu verherrlichen und dem Feind zu trotzen haben wir dreimal Einweihung gefeiert, und zwar in folgender Reihenfolge:

     Am 3. Februar mit der Gemeinde aus “Finocchio”, die von Nicola Martella gegründet wurde und in der ich zuerst mitgearbeitet habe.

 

Treffen in unserem Saal mit der Gemeinde von Rom-Finocchio

 

Am 17. Februar hatten wir einen wunderschönen Gottesdienst mit den Sportlern, von denen 10 gekommen sind. Ein Ehepaar, Besitzer eines kleinen Supermarktes, bezeugte, dass sie über den Kalender und über unser Vereinsblatt aufmerksam geworden sind. Der Mann erzählte, dass er vor Arbeitsbeginn den täglichen Kalenderspruch liest. Seine Frau ergänzte dann, sie habe durch den morgendlichen Kalendervers Gefallen daran gefunden hat, in der Bibel zu lesen und das sei für ihre Familie eine große Freude.

 

Treffen in unserem Saal mit dem Sportlerverein

 

Am 2. März feierten wir mit der Gemeinde aus Rom (Via Prenestina). Diese Gemeinde war eine “Muttergemeinde” für viele Missionare, die nach Rom gekommen sind. In ihr ist auch Stefano Besceglia zu Hause, der zwei Jahre mit mir zusammen gearbeitet hat. Er hat ein Haus in Rom gekauft und ist nun in dieser Gemeinde einer von den Ältesten geworden. In seinem Hauskreis kann er nun all das anwenden, was er von mir gelernt hat. Wir haben immer einen sehr guten Kontakt gehalten; er und sein Vater sind übrigens auch Mitglieder in unserem Verein. Wir pflegen mit vielen Gemeinden Kontakt, können diese aber nicht auf einmal einladen, da unser Versammlungsraum nicht groß genug ist für alle. Doch mit dieser Methode werden die Nachbarn auf uns aufmerksam und wir können ihnen ein Zeugnis geben, dass wir als Christen nicht isoliert sind.

     Ein Ehepaar aus der Nachbarschaft kommt regelmäßig zum Gottesdienst, eine weitere Familie hat sich telefonisch angekündigt. Bitte betet für uns, dass wir ein gutes Zeugnis geben können.

     Der Frauenkreis von Elisabeth wird gut besucht. Zu den wöchentlichen Treffen kommen mindestens zwei neue Frauen, die nicht gläubig. Daniela, die den Hauskreis von Sandro besucht, beteiligt sich am Gebet, als ob sie schon gläubig wäre.

 

Treffen in unserem Saal mit der Gemeinde von Rom-Via Prenestina

 

Bianca’s Mann Franco hat immer noch Rückenprobleme und kann nur 4 Stunden arbeiten. Davon kann man aber keine Familie ernähren, denn zusätzliche Hilfe gibt es hier in Italien nicht. Er schafft es auch nicht, sich entsprechend um ihre zwei Kinder zu kümmern, daher kann Bianca nur in den Abendstunden arbeiten gehen, wenn die Kinder schlafen. Bitte betet für diese Familie, da Bianca eine gute Christin ist und eine Bereicherung für unsere Gemeinde. Trotz all seiner Schwierigkeiten will Franco nichts von Gott wissen, jedoch bringt er seine Frau und seine Kinder in die Gemeinde und holt sie auch wieder ab; er jedoch bleibt fern. Bitte betet für diesen ungläubigen Mann, damit er gemeinsam mit seiner Familie kommt, um Gott zu loben und zu ehren.

     Die Gemeinde der rumänischen Geschwister wächst weiter. Am Donnerstag ist immer Gebetsabend dort, und in der ersten Zeit sind nur 4-6 Personen gekommen, jetzt kommen fast immer über 18 Beter zusammen. Das ist sehr viel für einen Gebetsabend, denn wir wissen ja, wenn es um das Gebet geht, sind es meistens wenige Gläubige. Der Gottesdienst dagegen ist mit 40 Personen, die Gott loben und preisen für alles, was er im vergangenen Jahr getan hat und zukünftig noch tun wird, gut besucht. Wir haben gemeinsam ein Traktat entworfen, auf dem unsere beiden Adressen stehen. Dieses wollen wir nun fleißig verteilen.

     In diesem Jahr muss aus gesetzlichen Gründen wieder 3 Monate in Deutschland verbringen, und zwar habe ich geplant, in der Zeit vom 1. Juni bis 31. August 2008 zu kommen. Ihr könnt jetzt schon eure Termine mit mir oder Ulrich Mack absprechen. Es wäre schön, wenn ich in dieser Zeit alle meine Freundeskreise und alle, die meine Mission unterstützen, besuchen könnte.

 

Herzlichen Dank für alles, was ihr für mich tut.

 

Euer Antonio Gaeta

 

► URL: http://www.italmission.altervista.org/Gaet/RB2008-04.htm

 

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