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Liebe Geschwister und Freunde!
Die ersten drei Monate mit
unserem neuen Versammlungssaal sind so schnell
vergangen, unsere Freude darüber ist immer noch groß.
Leider gibt es noch einen Wermutstropfen mit unserem
Saal, denn wir haben immer noch kein fließend Wasser.
Vor über 3 Monaten haben wir schon einen Antrag auf
einen Wasserzähler gestellt, jedoch bis jetzt
vergeblich. Es ist nur eine Arbeit von 10 Minuten, aber
hier in Rom braucht man auch im Jahre 2008 noch Monate
dazu, um das zu erledigen. Ich mag euch gar nicht
erzählen, wie oft ich schon bei den Behörden
vorgesprochen habe, jedes Mal bekam ich etwas anderes zu
hören. Aber leider läuft das hier so in Italien, daher
gibt es auch die “Müllprobleme”.
Um unseren Gott zu verherrlichen
und dem Feind zu trotzen haben wir dreimal Einweihung
gefeiert, und zwar in folgender Reihenfolge:
Am 3. Februar mit der Gemeinde aus
“Finocchio”, die von Nicola Martella gegründet wurde und
in der ich zuerst mitgearbeitet habe.
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Treffen in
unserem Saal mit der Gemeinde von
Rom-Finocchio |
Am 17. Februar hatten wir einen
wunderschönen Gottesdienst mit den Sportlern, von denen
10 gekommen sind. Ein Ehepaar, Besitzer eines kleinen
Supermarktes, bezeugte, dass sie über den Kalender und
über unser Vereinsblatt aufmerksam geworden sind. Der
Mann erzählte, dass er vor Arbeitsbeginn den täglichen
Kalenderspruch liest. Seine Frau ergänzte dann, sie habe
durch den morgendlichen Kalendervers Gefallen daran
gefunden hat, in der Bibel zu lesen und das sei für ihre
Familie eine große Freude.
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Treffen in
unserem Saal mit dem Sportlerverein |
Am 2. März feierten wir mit der Gemeinde
aus Rom (Via Prenestina). Diese Gemeinde war eine
“Muttergemeinde” für viele Missionare, die nach Rom
gekommen sind. In ihr ist auch Stefano Besceglia zu
Hause, der zwei Jahre mit mir zusammen gearbeitet hat.
Er hat ein Haus in Rom gekauft und ist nun in dieser
Gemeinde einer von den Ältesten geworden. In seinem
Hauskreis kann er nun all das anwenden, was er von mir
gelernt hat. Wir haben immer einen sehr guten Kontakt
gehalten; er und sein
Vater sind übrigens
auch Mitglieder in unserem Verein. Wir pflegen
mit vielen Gemeinden Kontakt, können diese
aber nicht auf
einmal einladen, da unser Versammlungsraum
nicht groß genug ist
für alle. Doch mit dieser Methode werden die
Nachbarn auf uns aufmerksam und wir können
ihnen ein Zeugnis
geben, dass wir als Christen nicht isoliert sind.
Ein Ehepaar aus der Nachbarschaft
kommt regelmäßig zum Gottesdienst, eine weitere Familie
hat sich telefonisch angekündigt. Bitte betet für uns,
dass wir ein gutes Zeugnis geben können.
Der Frauenkreis von Elisabeth wird
gut besucht. Zu den wöchentlichen Treffen kommen
mindestens zwei neue Frauen, die nicht gläubig. Daniela,
die den Hauskreis von Sandro besucht, beteiligt sich am
Gebet, als ob sie schon gläubig wäre.
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Treffen in
unserem Saal mit der Gemeinde von Rom-Via
Prenestina |
Bianca’s Mann Franco hat immer noch
Rückenprobleme und kann nur 4 Stunden arbeiten. Davon
kann man aber keine Familie ernähren, denn zusätzliche
Hilfe gibt es hier in Italien nicht. Er schafft es auch
nicht, sich entsprechend um ihre zwei Kinder zu kümmern,
daher kann Bianca nur in den Abendstunden arbeiten
gehen, wenn die Kinder schlafen. Bitte betet für diese
Familie, da Bianca eine gute Christin ist und eine
Bereicherung für unsere Gemeinde. Trotz all seiner
Schwierigkeiten will Franco nichts von Gott wissen,
jedoch bringt er seine Frau und seine Kinder in die
Gemeinde und holt sie auch wieder ab; er jedoch bleibt
fern. Bitte betet für diesen ungläubigen Mann, damit er
gemeinsam mit seiner Familie kommt, um Gott zu loben und
zu ehren.
Die Gemeinde der rumänischen
Geschwister wächst weiter. Am Donnerstag ist immer
Gebetsabend dort, und in der ersten Zeit sind nur 4-6
Personen gekommen, jetzt kommen fast immer über 18 Beter
zusammen. Das ist sehr viel für einen Gebetsabend, denn
wir wissen ja, wenn es um das Gebet geht, sind es
meistens wenige Gläubige. Der Gottesdienst dagegen ist
mit 40 Personen, die Gott loben und preisen für alles,
was er im vergangenen Jahr getan hat und zukünftig noch
tun wird, gut besucht. Wir haben gemeinsam ein Traktat
entworfen, auf dem unsere beiden Adressen stehen. Dieses
wollen wir nun fleißig verteilen.
In diesem Jahr muss aus
gesetzlichen Gründen wieder 3 Monate in Deutschland
verbringen, und zwar habe ich geplant, in der Zeit vom
1. Juni bis 31. August 2008 zu kommen. Ihr könnt jetzt
schon eure Termine mit mir oder Ulrich Mack absprechen.
Es wäre schön, wenn ich in dieser Zeit alle meine
Freundeskreise und alle, die meine Mission unterstützen,
besuchen könnte.
Herzlichen Dank für alles, was ihr für
mich tut.
Euer Antonio Gaeta
► URL: http://www.italmission.altervista.org/Gaet/RB2008-04.htm |