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Vor Jahren
sind rumänische Geschwister zu uns zugestoßen. Mit der Zeit haben wir sie
ermutigt eine eigene Bibelzelle (Hauskreis) zu bilden. Als später ihre Zahl
stark angewachsen war und wir Platzprobleme hatten, ermutigten wir sie sich
zwar in unseren Räumlichkeiten zu treffen, aber alternativ zu der
italienischen Gemeinde, da wir selbst wie «Sardinen in der Dose» beengt
waren. Wir selbst mussten uns damals zeitweilig zu zwei verschiedenen
Gottesdiensten am gleichen Tag treffen. Nun ist eine regelrechte
«Rumänen-Gemeinde» entstanden, die sich in den Räumlichkeiten der Gemeinde
von Finocchio alternativ zu der italienischen Gemeinde trifft. Die
Gemeinschaftsbande sind sehr eng und die Verantwortlichen beider Gemeinden
treffen sich regelmäßig zur Beratung. Die «Rumänen-Gemeinde» ist auf mehr
als 100 Personen angestiegen. Sie haben bereits viele Taufen und Hochzeiten
gefeiert.
Auch in der missionarischen Gruppe von Tivoli sind zwei rumänischen
Familien integriert, die die Absicht haben — sobald wir eine eigene
Räumlichkeit haben — eine rumänische Gemeinde in Tivoli anzufangen. Ein
anderes junges rumänisches Ehepaar kommt ziemlich regelmäßig zum
Gottesdienst, obwohl sie die italienische Sprache noch nicht sehr
beherrschen.
{Nicola Martella} |